Betriebliche Krankenversicherung für Arzt- und Zahnarztpraxen.
Als Sachbezug bis 50 €/Monat nach aktuellem Stand steuer- und sozialversicherungsfrei für Ihr Team — auch für praxisnahe Betriebe wie Dentallabore. Einmal eingerichtet, wirkt der Vorteil dauerhaft und bindet Ihr Team ohne Gehaltsverzicht.
Was ist die betriebliche Krankenversicherung?
Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine Gruppenversicherung, die Arbeitgeber für ihre Mitarbeitenden abschließen. Im Gegensatz zur privaten Krankenvollversicherung ergänzt die bKV die gesetzliche Krankenversicherung der Mitarbeitenden um zusätzliche Leistungen — ohne dass diese ihre eigene Versicherungssituation verändern müssen.
Der entscheidende steuerliche Hebel liegt im sogenannten Sachbezug: Nach § 8 Abs. 2 EStG können Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden Sachleistungen bis 50 € pro Monat (600 € pro Jahr) nach aktuellem Stand steuer- und sozialversicherungsfrei gewähren. Die bKV-Prämie, die die Praxis für den Mitarbeitenden zahlt, gilt als solcher Sachbezug.
Das bedeutet konkret: Sie als Praxisinhaber zahlen den Versicherungsbeitrag direkt an den Versicherer. Ihr Praxisteam erhält dafür Versicherungsleistungen — ohne dass ein Cent auf dem Lohnzettel erscheint oder versteuert werden muss.
Wie funktioniert der Sachbezug in der Praxis?
Der Ablauf ist einfach: Die Praxis schließt als Arbeitgeber einen bKV-Gruppenvertrag ab und zahlt die monatlichen Beiträge. Der Versicherer stellt den Mitarbeitenden eine Versicherungskarte oder einen Zugang zu Zusatzleistungen bereit — sie profitieren direkt, ohne selbst etwas zu zahlen oder zu beantragen.
Damit das Konstrukt nach aktuellem Stand steuer- und sv-frei bleibt, sind zwei Dinge entscheidend: Der monatliche Sachbezugswert darf die Freigrenze von 50 € nicht übersteigen, und der Beitrag muss klar dem einzelnen Mitarbeitenden zugeordnet werden können. Die Auswahl des richtigen Tarifs — einer, der genau auf diese Grenze ausgelegt ist — ist daher keine Formalie, sondern der wichtigste Schritt.
Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, wie die bKV in Ihrer Lohnbuchhaltung korrekt erfasst wird — insbesondere bei der Freigrenzenkontrolle.
So funktioniert der Zahlungsfluss
bis 50 €/Monat/MA
Gruppenvertrag
steuer- und sv-frei
Welche Leistungen sind typisch?
Die konkreten Leistungen hängen vom gewählten Tarif ab. Typische Bausteine umfassen:
Die Zusammensetzung richtet sich nach Tarif und Versicherer. Im Praxis-Check analysiere ich, welche Leistungen für Ihr Team am relevantesten sind.
Sechs Vorteile, die für die Praxis zählen
Die bKV ist kein Nice-to-have, sondern ein struktureller Vorteil — für Ihre Mitarbeitenden und für Sie als Arbeitgeber.
Steuer- und SV-frei für Mitarbeitende
Der monatliche Sachbezug bis 50 € ist für Ihre Mitarbeitenden nach aktuellem Stand steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 8 Abs. 2 EStG). Sie erhalten also einen spürbaren Mehrwert, ohne dass er auf dem Lohnzettel auftaucht.
Als Betriebsausgabe absetzbar
Die Praxis kann die Beiträge grundsätzlich als Betriebsausgabe geltend machen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, wie dies in Ihrer Praxis-Situation konkret greift.
Mitarbeiterbindung und Loyalität
Medizinische Fachkräfte sind heiß umkämpft. Ein spürbarer Benefit — heute und sofort wirksam — unterscheidet Ihre Praxis von anderen Arbeitgebern ohne großen Verwaltungsaufwand.
Image-Faktor als moderner Arbeitgeber
Praxen, die aktiv in ihr Team investieren, senden ein klares Signal: Hier wird man gesehen — etwa weil Bewerbende den Benefit schon in der Stellenanzeige lesen und aktiv danach fragen. Das wirkt nach innen wie nach außen: bei Bewerbungen, im Alltag und bei Weiterempfehlungen.
Hohe Nutzungsquote — kein toter Benefit
Über das Maklerpool-Netzwerk Private Health Club erhalten Ihre Mitarbeitenden Zugang zu einer digitalen Mitarbeiter-App. Die Aktivierungsquote bei PHC-Kunden liegt laut verfügbaren Vergleichsdaten bei rund 67 % — deutlich über dem Branchenschnitt von etwa 52 %. Anders gesagt: Der Benefit kommt tatsächlich an, weil Mitarbeitende das Budget frei für Zähne, Brille oder Vorsorge einsetzen — nicht nur auf dem Papier.
Minimaler Verwaltungsaufwand
Onboarding, Änderungen und Kündigungen laufen über ein digitales Admin-Portal. Auch ohne eigene HR-Abteilung schaffen Praxen den laufenden Betrieb in deutlich unter einer Stunde pro Monat — Excel-Listen entfallen.
Beispielrechnung: Was bringt die bKV konkret?
Für Ihre Praxis kostenlos — meine Vergütung übernimmt der Versicherer, nicht Sie.
Stellen Sie Ihre Praxis ein — die Werte aktualisieren sich live:
Gesetzliche Freigrenze nach § 8 Abs. 2 EStG: 50 €.
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* Typische bKV-Tarife schalten bei einem Beitrag von 50 €/Monat ein Leistungsbudget von bis zu 1.800 €/Jahr pro Person frei — verwendbar z. B. für Zahnersatz, Sehhilfen, Vorsorge, Heilpraktiker oder stationäre Wahlleistungen. Höhe und Aufteilung sind tarifabhängig. Der Beitrag selbst ist nach aktuellem Stand für alle eingestellten Mitarbeitenden steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 8 Abs. 2 EStG); die Praxis kann die Aufwendungen grundsätzlich als Betriebsausgabe geltend machen. Bitte prüfen Sie die konkrete steuerliche Behandlung und den passenden Tarif mit Ihrem Steuerberater bzw. mit mir.
Effektivkosten: bKV vs. Gehaltserhöhung
Was kostet die Praxis der gleiche Netto-Mehrwert für Ihre Mitarbeitenden — nach Steuerersparnis?
Default 44 % — typischer Wert für eine Praxis mit ca. 150.000–300.000 € Gewinn (Spitzensteuersatz 42 % + Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer). Bei kleineren Praxen eher 35–40 %, bei größeren (300.000 €+ Gewinn) bis 47,5 % (Reichensteuersatz).
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Brutto-Aufwand 1.200 € · Steuerersparnis −528 €
Brutto-Aufwand inkl. AG-SV 2.532 € · Steuerersparnis −1.114 €
Annahmen: Faktor 2,1× für die Gehaltserhöhung — eine MFA mit ca. 30.000–35.000 € Brutto (Steuerklasse 1, GKV-pflichtig, kinderlos) braucht ca. 1.045 € mehr Brutto/Jahr für 600 € mehr Netto/Jahr; inklusive AG-SV-Anteil von ~21,15 % kostet das den Arbeitgeber rund das 2,1-fache. Die bKV-Prämie ist bis 50 €/Monat steuer- und sv-frei (§ 8 Abs. 2 EStG) und in beiden Fällen als Betriebsausgabe absetzbar. Niedergelassene Ärzte/Zahnärzte zahlen als Freiberufler (§ 18 EStG) keine Gewerbesteuer. Individuelle Werte weichen ab — bitte mit Ihrem Steuerberater durchrechnen.
Auch für Dentallabore & praxisnahe Betriebe.
Der steuerfreie Gesundheits-Benefit ist nicht auf Arzt- und Zahnarztpraxen beschränkt — er wirkt überall, wo gutes Personal schwer zu ersetzen ist.
Zahntechnikerinnen und Zahntechniker sind ebenso schwer zu ersetzen wie medizinisches Fachpersonal. Dentallabore konkurrieren dabei nicht nur untereinander um gute Leute, sondern auch mit der Dentalindustrie und größeren Laborketten, die oft höhere Gehälter zahlen können.
Ein steuerfreies Gesundheitsbudget wirkt hier als echter Netto-Vorteil — einer, den eine reine Bruttoerhöhung nicht schlägt, weil davon sofort ein Teil in Steuern und Sozialabgaben verschwindet. Der Ersatz einer eingearbeiteten Fachkraft kostet branchenübergreifend zwischen einem halben und dem zweifachen Jahresgehalt (Quelle: Gallup, 2019) — ein Grund mehr, frühzeitig in Bindung statt erst in Nachbesetzung zu investieren.
Rechtlich gilt: § 8 Abs. 2 EStG ist nicht auf Heilberufe beschränkt. Ihr Betrieb nutzt exakt dieselben Bausteine wie eine Arztpraxis. Rechnen Sie es direkt durch: Stellen Sie im Rechner weiter oben einfach das Preset „20+" ein und tragen Sie einen Betrieb mit 25 Mitarbeitenden ein, um zu sehen, was das steuerfreie Budget für Ihr Team bedeutet.
Häufige Fragen zur bKV
Grundsätzlich gilt das arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgebot. Es ist jedoch möglich, sachlich begründete Gruppen zu bilden — zum Beispiel nach Beschäftigungsumfang. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Steuerberater oder Arbeitsrechtler beraten.
Übersteigt der Sachbezug die Freigrenze von 50 € pro Monat auch nur um einen Cent, wird nach aktuellem Stand der gesamte Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig. Eine sorgfältige Tarifauswahl ist daher entscheidend.
Ja, die bKV als Sachbezug kann auch Teilzeitkräften und Auszubildenden gewährt werden — die steuerliche Freigrenze gilt unabhängig vom Beschäftigungsumfang. Bitte prüfen Sie die genaue Ausgestaltung mit Ihrem Steuerberater.
Der administrative Aufwand ist gering. Nach einmaliger Einrichtung läuft die bKV weitgehend automatisch. Ich übernehme die Koordination mit dem Versicherer — Sie konzentrieren sich auf Ihre Praxis.
Ich richte den Rollout gestaffelt ein: ein gemeinsames Rahmenkonzept für alle Standorte, aber ein eigener Einführungstermin pro Praxis, damit kein Team überfordert wird. Die Verwaltung läuft zentral über die Plattform — unabhängig davon, wie viele Standorte Sie haben, bleibe ich Ihr einziger Ansprechpartner.
Die bKV bindet Sie nicht auf Jahre. Bei einem Verkauf kann Ihr Nachfolger die laufenden Verträge übernehmen, oder Sie beenden sie zum vereinbarten Stichtag — beides ist unkompliziert möglich. Der Steuervorteil wirkt schon ab dem ersten Jahr, es gibt also keine Mindestlaufzeit, die sich erst amortisieren muss.
Ja. § 8 Abs. 2 EStG ist nicht auf Heilberufe beschränkt, sondern gilt für jeden Arbeitgeber. Ein Dentallabor oder ein anderer praxisnaher Betrieb nutzt exakt dieselben Budgets und dieselbe Abwicklung wie eine Arztpraxis — der einzige Unterschied ist die Berufsgruppe Ihrer Mitarbeitenden.
Warum Praxiskonsil mit Private Health Club arbeitet
So wie ich mich ausschließlich auf Arzt- und Zahnarztpraxen spezialisiere, nutze ich spezialisierte Partner für die Umsetzung. Private Health Club ist der Maklerpool, über den die bKV-Verträge meiner Kundinnen und Kunden laufen — mit eigener Plattform, Mitarbeiter-App und einem breiten Versicherer-Netzwerk.
Plattform statt Excel
Onboarding und Änderungen laufen über ein Admin-Portal mit automatisierten Workflows und direkter Versicherer-Anbindung. Keine manuellen Listen, keine E-Mail-Ketten.
App für Ihr Team
Ihre Mitarbeitenden verwalten alles über eine Mitarbeiter-App: Versicherungskarte digital abrufen, Rechnungen per Foto einreichen, Termin-Erinnerungen erhalten — ohne Papierkram.
Mehr als bKV
Über das PHC-Netzwerk erhalten Ihre Mitarbeitenden Zugang zu kuratierten Partner-Vorteilen — etwa bei Sport, Ernährung und Gesundheits-Apps. Kein Aufdrängen, sondern eine optionale Erweiterung des Benefits.
Frei und marktbreit
Frei und marktbreit — an keine Gesellschaft gebunden. Ich vergleiche die relevanten bKV-Anbieter aus dem PHC-Pool von über 20 Versicherern (darunter etwa Barmenia, Gothaer) nach Beitrag, Leistungsumfang, App-/Nutzungsfreundlichkeit und Schadenservice und empfehle, was zu Ihrem Team passt — nicht, was mir am meisten bringt. Den Marktzugang und die Abwicklung liefert der Maklerpool Private Health Club; Ihr Berater und Ansprechpartner bin ich.
Private Health Club ist Maklerpool und Plattform-Anbieter für die technische Abwicklung. Ihr Ansprechpartner und Berater bleibe ich: Ich vergleiche marktbreit und bin an keine Gesellschaft gebunden. Die Versicherungsleistung selbst erbringen geprüfte deutsche Versicherer.
Praxis-Check sichern
Im kostenlosen Praxis-Check analysiere ich gemeinsam mit Ihnen, welche bKV-Lösung zu Ihrer Praxis und Ihrem Team passt — ohne Verkaufsdruck und ohne Folgekosten.
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